Wirksamkeit, Sicherheit und Kosteneffizienz

 

Die Behörden von Deutschland und der Schweiz, sowie auch der Schweizer Eisenhersteller haben Ende 2013 vor tödlichen Nebenwirkungen durch Eiseninfusionen gewarnt. Dabei waren alle Präparate gemeint. Die individuellen Risikoprofile wurden dadurch ausgeblendet.

Eine solche „Harmonisierung“ des Risikos ist unethisch und kann gefährlich werden. Die Risiken sind und bleiben je nach Präparat unterschiedlich.

 

Sicherheit von Venofer (BfArM)

Sicherheit von Ferinject (BfArM)

Sicherheit von Venofer und Ferinject (Swissmedic) (2010)

Sicherheit von Venofer und Ferinject (Swissmedic) (2013)

 

Die Ärztlichen Eisenzentren arbeiten nach einem neuen Konzept, in dem seit der Einführung von Eisencarboxymaltose verschärfte Sicherheits-Richtlinien eingehalten werden. Es werden prinzipiell diejenigen Präparate favorisiert, die optimal wirksam, sicher und kosteneffizient sind.

 

Am Eisensymposium wird das neue Konzept (Swiss Iron System SIS) vorgestellt. Ebenso werden die Erfolgsquoten, Nebenwirkungsraten und Kosteneffizienz von SIS-Behandlungen präsentiert. Gleichzeitig wird dargelegt, wie man die Risiken praktisch ausschalten kann - nicht nur durch die Einhaltung der SIHO-Richtlinien, sondern auch durch eine kluge Wahl der geeigneten Eisenpräparate.

 

Aude curare: Wage zu heilen. Aber richtig!

 

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SIHO-Eisensymposium Zürich

Samstag 17. Mai 2014

Universitätsklinik Zürich

 

Können Eiseninfusionen gefährlich sein?

 

In der Schweiz werden seit über zehn Jahren zunehmend Eiseninfusionen durchgeführt. Grund dafür ist die Wiederentdeckung des Eisenmangelsyndroms 1998 in Basel.

 

Seit 2005 besteht ein Netzwerk von Ärztlichen Eisenzentren. In diesen inzwischen 109 Eisenzentren arbeiten nur Ärzte, die für Eisenbehandlungen ausgebildet sind und sich sowohl in der Wirksamkeit aus als Sicherheit auskennen.

 

Seit 2008 wurde in der Schweiz und EU ein neues Eisenpräparat eingeführt (Eisencarboxymaltose), das im Gegensatz zu einem altbewährten und gleich wirksamen und dennoch preisgünstigeren Eisenpräparat (Eisensaccharose) gravierende allergische Reaktionen hervorrufen kann, sogar mit Todesfolge. Nach einer fünfjährigen Bedenkpause hat die USA das Präparat aber dennoch auch zugelassen, wenn auch nur im beschränkten Rahmen im Vergleich zu EU und Schweiz.

 

Nachdem etwa ein Dutzend Ferinject-Todesfälle in den USA, in Deutschland und in der Schweiz zu beklagen sind, muss die Sicherheitsfrage zu Recht gestellt werden.

 

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Eisensymposium Zürich

17. Mai 2014

Eisensymposium Zürich

17. Mai 2014

Medienmitteilung

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